Lembecker Interessengemeinschaft (LIG)

Lembeck braucht dringend weitere Einkaufsmöglichkeiten

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Lembeck / Rhade – Rhade hat mit insgesamt 3 Supermärkten bereits die Nase vorn. Lembeck wird ausschließlich von einem REWE-Markt versorgt. Die Rufe um Erweiterung des Angebotes, zum Beispiel durch eine Drogerie, werden immer lauter.

Lembeck hat zwar ein Schloss, zwei erfolgreiche Gewerbegebiete und einen echten Dorfkern, was die Nahversorgung angeht, aber noch jede Menge Luft nach oben. Und dabei ist es nicht nur für die jetzigen Einzelhändler und für die Zukunft wichtig, dass Lembeck mit einem weiteren Supermarkt und/oder Drogerie nahezu vollständig bleibt, ist sich der Vorsitzende der Lembecker Interessengemeinschaft (LIG), Matthias Thiemann sicher. Ähnlich wie bei Gaststätten ist das naheliegende Geschäftsangebot für alle profitabel.

Einzelhandelsentwicklung in Lembeck und Rhade
Gelungene Online-Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Dienstag

Die Stadt Dorsten hatte in dieser Woche zu einer offenen Videokonferenz eingeladen. Nachdem im Rahmen der Dorfentwicklungsprozesse für Lembeck und Rhade die Entwicklung der Versorgungssituation im nördlichen Stadtgebiet als ein wichtiges Zukunftsthema ausgemacht worden war, wurden die Bedarfe in den Ortsteilen Lembeck und Rhade noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Nach vorheriger Anmeldung nutzten insgesamt 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Angebot der Stadt Dorsten, ihre Einschätzung der derzeitigen Versorgung durch den Einzelhandel für die Nahversorgung zum Ausdruck zu bringen.

Zunächst erläuterte Marc Lohmann, Leiter des Planungs- und Umweltamtes, die Rahmenbedingungen, die für den Handel und die Stadt gleichermaßen zu beachten sind. Frau Sobotta vom Büro für Stadt‐ und Regionalplanung Dr. Jansen (GmbH) legte anschließend dar, welche Einflussfaktoren im Rahmen der Nahversorgung zu berücksichtigen sind.

In der offen geführten Diskussion, die nicht nur zeitlich den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete, wurde deutlich, dass die derzeitige Einzelhandelsversorgung der beiden Ortsteile Lembeck und Rhade – u.a. auch im Bereich von Drogeriesortimenten-  in der Bürgerschaft als nicht ausreichend empfunden wird. „Es war eine konstruktive Diskussion. Es freut die Verwaltung, dass Lembeck und Rhade gemeinsam an den Zukunftsperspektiven des nördlichen Stadtgebietes arbeiten wollen. Man versteht sich als Einheit“, bestätigt Marc Lohmann.

Der Austausch bildet nun die Grundlage für eine gutachterliche Stellungnahme, mit der die Stadt Dorsten das Büro für Stadt‐ und Regionalplanung Dr. Jansen (GmbH) beauftragt hat. Eine Entscheidung über die zukünftige Entwicklung des Einzelhandels im Lembeck und Rhade wird anschließend in den politischen Gremien erfolgen. Um über diese Entscheidung zu informieren, plant die Stadt Dorsten eine weitere Online-Veranstaltung im Frühjahr des nächsten Jahres.

09.10.2021 – Lembeck.de – Frank Langenhorst & Stadt Dorsten
Foto: Pixabay

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Als gebürtiger Ur-Lembecker betreibe ich seit 2001 die Seite Lembecker.de, die ich im November 2018 mit der Domain Lembeck.de verknüpfen konnte. Die besondere Dynamik unseres Ortes und das funktionierende Miteinander sind der Motor für viele Arbeitsstunden am Projekt.

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2 Kommentare

  1. zu Lembeck braucht neue Einkaufsmöglichenkiten:
    Wo bleiben unsere Ratsmitglieder, die wir gewählt haben oder die LIG? Kein Interesse, da Konkurenz befürchtet ? Bitte für die Menschen einsetzen.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, in diesem Falle die Kunden.
    In diesem Falle: Nicht der konservativen, rückwärtsgewandten CDU nacheifern. Wahlkatastrophe

    1. Hallo Morchen, gerade die Lembecker Interessengemeinschaft (LIG) ist neben der Dorfentwicklung Lembeck / Rhade, sowie der Stadt Dorsten der größte Motor für dieses Thema. Aktuell laufen Gespräche und es bewegt sich was. Das hat mit irgendwelchen Ergebnissen zur Bundestagswahl rein garnichts zu tun.

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