Interessante Wünsche bei Dorfentwicklungs-Umfrage

Lembeck – Die Dorfentwicklung Lembeck / Rhade sammelt noch bis zum 10. Januar 2021 Zukunftsideen der Bürger. Jeder darf im Internet teilnehmen und die bisherigen Wünsche haben wir größtenteils nachfolgend aufgelistet.

Auszug aus den bisherigen Beiträgen (02.01.2021):

  • Es gibt eine Vielzahl von Lembecker Vereinen, die sich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten eigene Theken für das gesellige Beisammensein angeschafft haben. Die Folge davon ist, dass eine vereinsübergreifende Zusammenkunft nahezu ausgeschlossen ist. Das wird auch einer von mehreren Gründen sicher sein, warum die frühere Kneipenvielfalt in Lembeck fast ausgestorben ist. Daher der Appell, sich darüber Gedanken zu machen und das Dorf wieder mehr als Mittelpunkt und Treffpunkt zu nutzen.
  • Angrenzend/angebunden an “Kösters Bierstuben” könnte auf der momentan unbebauten Parkplatzfläche eine Dorfgastronomie mit Saalbetrieb, einer Kegelbahn, größerem Biergarten und ggf. Hotelbetrieb entstehen. Vielleicht analog dem Raesfelder Vorbild als Bürgergenossenschaft.
  • Schaffung eines Nahversorgungszentrums (Discounter und Drogeriemarkt) in zentraler Lage/gegenüber dem REWE. Das einzige von der Größe her geeignete Grundstück ist m. E. das Gelände der “ehem. Genossenschaft”. Hier sollte seitens der Stadt/WINDOR Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen, ggf. ein Investor gesucht und zeitnah die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Auch seniorengerechtes Wohnen im 1. und 2. OG des neuen Gebäudes wäre wegen der zentralen Lage wünschenswert.
  • Die Stadt könnte die zwischen dem Bonhoeffer-Ring/Ecke Volksbank, Wulfener Straße bis Einmündung Bahnhofstraße und Drubbel liegenden Grundstücke mit aufstehenden Gebäuden bei Gelegenheit, z.B. Vererbung oder Verkauf, selbst aufkaufen oder sich ein Vorkaufsrecht sichern, um auf dem sich dann erbebenden Areal in Dorfmitte ein neues dorfprägendes Gebäude, wie z.B. ein Gemeinschaftshaus oder eine Dorfgaststätte wie in Raesfeld-Erle bauen – in Trägerschaft einer Bürgergenossenschaft.
  • Aufbereitung des Wessendorfer Parkplatzes zum Zwecke der Naherholung und Ausgangspunkt bzw. Haltepunkt von Wanderungen und Radtouren mit Sitzgelegenheiten und evtl. Unterstand gegen Regen / E-Ladestation für E-Bikes oder E-Autos.
  • Stärkung des ÖPNV zwischen Rhade, Lembeck und Dorsten.
  • Der Bereich rund um den Spielplatz entlang der Verbindung zwischen Schulstraße, Lebensteinring und Schluerweg verkommt als Hundeklo. Der komplette Weg und auch der Grünstreifen rund um den Spielplatz sind verschmutzt. Es müssen dringend Mülleimer und ein Kotbeutelspender aufgestellt werden.
  • Die Wulfener Straße (Heidermann/ Heitmann/ Kinderärztin) wirkt sehr trostlos. Die Anpflanzung von Hecken würde das Ganze ein bisschen auflockern.
  • Umgestaltung der ehem. Laurentiusschule in nutzbare Flächen, wie z.B. Wohnräume, Arztpraxen, Sozialräume, Mehrgenerationenwohnen, barrierefreies Wohnen oder Ähnliches. Ggf. Abriss und Neubau von Wohnraum.
  • Neugestaltung vom Schluerweg, Östlich der Don-Bosco-Schule.
    Um die Parksituation für die Schwimm u. Sport sowie Grundschule und Kindergarten zu verbessern, sollte die Grünfläche östlich der Grundschule zu einem befestigten Parkplatz umgestaltet werden und der weitere Straßenverlauf bis zu Holtberg so ausgebaut (befestigte Straßenränder mit Gehweg) werden das dieser Bereich im Herbst wie Winter sauber gehalten werden kann.
  • Neues Konzept zur Pflege und Gestaltung der Straßeninseln und Grünflächen im Ortskern.
    Allein eine ordentliche Pflege der Grünflächen im Ortskern würde das Dorfbild um einiges verbessern. Da die Dorfdurchfahrtsstraßen überwiegend dem Kreis RE zugehören und die Grünflächenpflege sich auf ein absolutes Minimum beschränken, sollte sich die Stadt mal mit dem Kreis über ein neues Pflegekonzept Gedanken machen. Und schon sieht unser Dorf ein wenig schöner aus.
  • Vorschlag zur Entlastung der Rekener-/Lippramsdorfer Straße.
    Da der überwiegende LKW-Durchgangsverkehr aus dem nördlichen Kreis Borken kommt und zur od. von der A43 möchte, gibt es die Möglichkeit den LKW-Durchgangsverkehr um den Ort Lembeck umzuleiten.
    Hierzu müssten die LKW ab Heiden Richtung L608 (Rekener) geleitet werden, diese Richtung Wulfen folgen und sie über eine Abfahrt Höhe Lippramsdorfer Str. (noch nicht vorhanden) verlassen um ihren Weg zur A43 fortsetzen.
  • Offener Tanztreff für jung und alt. Durch Diskofox, Wiener Walzer und Co. sollen alle Altersgruppen angesprochen werden. Tanzen verbindet, macht Spaß und hält fit 🙂
  • Da im Bereich der Ortsein- und Ausfahrt Höhe Schützenfestwiese/Bushaltestelle “Siedlung” (Schulverkehr)/Bolzplatz und Kindergarten häufig die Geschwindigkeitsbegrenzung (50km/h innerorts) überschritten wird sollten hier weitere verkehrssichernde Maßnahmen (z.B. Blitze, Zebrastreifen, zusätzliche Beschilderung, Geschwindigkeitsanzeigetafeln etc.) angedacht werden.
  • Außer “Bruno” fehlt ein gutes Esslokal im Dorf. Martin Böhmer ist eigentlich gut, hat jetzt aber Öffnungszeiten zu denen normale Arbeitnehmer nicht gemütlich essen gehen können. Wochenendöffnungszeiten, Freitag und Samstag, sollten zumindest bis 22 Uhr stattfinden.
    Ärztliche Versorgung durch Gemeinschaftspraxis zunehmend schlechter, da lange Terminwartezeiten durch häufige Fehlzeiten der einzelnen Ärzte.
    Regelmäßige direkte Busverbindung nach Dorsten-Mitte erwünscht.
    Schallschutz Zum Holtberg.

Weitere Einträge und Möglichkeit zum Mitmachen: https://dorfentwicklung.dorsten.de/requests

02.01.2021 – Lembeck.de – Frank Langenhorst

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