Zara Comia ist neue Westfalenmeisterin – Doppeltriumph im Einzel und im Team

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Mit beeindruckender Konstanz und mentaler Stärke hat sich die 15-jährige Zara Comia bei den Westfalenmeisterschaften sowohl im Einzel als auch im Doppel den Titel gesichert. In einem Turnier voller spannender Begegnungen zeigte sie nicht nur ihr spielerisches Können, sondern auch die Fähigkeit, in herausfordernden Momenten Ruhe zu bewahren und Lösungen zu finden. Gemeinsam mit Ilvana Nurkovic gelang ihr zudem ein bemerkenswerter Erfolg im Doppel.

Einzel: Souverän und fokussiert durch alle Runden

Zara startete mit einem klaren Auftaktsieg: Gegen Carolin Hartmann ließ sie beim 6:0, 6:0 nichts anbrennen und fand schnell in ihren Turnierrhythmus.

Im Viertelfinale gegen Megan Latifaj sah es zunächst nicht nach einem leichten Spiel aus. In der Anfangsphase war Comia noch nicht ganz bei sich, wirkte etwas unruhig. Doch nach einer 3:2-Führung kam sie immer besser ins Spiel, agierte klug und kontrolliert – das Ergebnis: ein verdienter 6:2, 6:2-Erfolg.

Das Halbfinale gegen Leyla Knese gestaltete sich deutlich: Mit sicherem Grundlinienspiel und guter Übersicht sicherte sich Comia das Match mit 6:2, 6:1.

Im Finale traf sie auf Finnja Isbruch, die zuvor ebenfalls überzeugende Leistungen gezeigt hatte. Zara startete konzentriert und bestimmte von Beginn an das Tempo. Zwar hatte sie im dritten Viertel des Spiels eine kurze Phase, in der Isbruch mit starken Grundschlägen und gefühlvollen Stops aufkam, doch Comia fand schnell zurück in die Spur und sicherte sich mit 6:3, 6:2 den Titel.

Doppel: Mit Teamgeist zum zweiten Titel

Zusammen mit Ilvana Nurkovic trat Zara auch im Doppel an – und das mit großem Erfolg. Im Viertelfinale gewannen sie klar mit 6:2, 6:1 gegen Carolin Hartmann und Stella Petrasevic.

Im Halbfinale wartete mit Karlotta Hahn und Finnja Isbruch die topgesetzte Paarung – ein echtes Schlüsselspiel. Nach einem schwachen Start und einem 2:6 im ersten Satz steigerten sich Zara und Ilvana deutlich, fanden zu ihrem Spiel und gewannen mit 6:2 und einem starken 10:6 im Match-Tiebreak.

Das Finale gegen Celine Jochheim und Megan Latifaj gestaltete sich dann souverän. Mit guter Abstimmung und variantenreichem Spiel gelang ein verdienter 6:1, 6:3-Erfolg – und damit der zweite Titel an diesem Wochenende.

Zara dankt besonders ihrer Schule dem Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Reken für die Förderung der sowohl schulischen als auch sportlichen Leistungen. Beste Schulleistungen sind dafür Grundvoraussetzung. Zara Comia hat mit ihrem Auftritt bei den Westfalenmeisterschaften bewiesen, dass sie zu den vielseitigsten Nachwuchsspielerinnen der Region zählt. Ihre ruhige Art auf dem Platz, taktisches Feingefühl und der sichtbare Teamgeist im Doppel machen ihren Doppelsieg zu einem rundum starken Auftritt – und zu einem, der neugierig auf die kommenden Turniere macht.