Straßennamen und ihre Bedeutungen

Straßennamen in Lembeck
Anmerkungen zu ihrer Bedeutung und zu ihrem historischen Hintergrund

Ludwig Drüing

StraßennamenIn Lembeck gibt es 92 Straßen. Die Bedeutung der Namen all dieser Straßen erschließt sich nicht immer auf den ersten Blick. Deswegen möchte ich in diesem Beitrag versuchen, die Herkunft und die Bedeutung einiger dieser Straßennamen zu erläutern. Beginnen möchte ich mit den Namen, die einen mehr oder weniger engen Bezug zum Schloss Lembeck haben. Das fängt an mit dem Straßennamen Schloss, womit die verschiedenen Gebäude von Schloss Lembeck erfasst sind. Die Adresse der gräflichen Familie ist zum Beispiel Schloss 2.

Dann gibt es den Schlaunweg, der durch den Hagen zum Schloss führt. Johann Conrad Schlaun (1695 – 1773) war der große Barockbaumeister, der auch als Planer des Schlaunschen Saals im Schloss Lembeck sowie der Michaeliskapelle bekannt ist. Die Straße „Am Hagen“ beginnt an der Wulfener Straße und führt westlich am gräflichen Wald, genannt „Der Hagen“, vorbei. Von der Straße „Am Hagen“ biegt in Höhe der sogenannten „Schützenfestwiese“ der Schlaunweg links ab Richtung Schloss.

Von der Straße „Am Hagen“ geht auf dem Weg nach Lasthausen der „Michaelisweg“ ab, der zur Michaeliskapelle führt, einer gräflichen Stiftung aus dem Jahr 1727. Einige andere Lembecker Straßennamen, die auch mit „am“ beginnen, bedürfen keiner weiteren Erklärung, wie zum Beispiel „Am Feuerwachturm“, „Am Pastorat“ oder „Am Sägewerk“, wobei letzteres mittlerweile schon nicht mehr existiert. Gleiches gilt für die Schulstraße, an der auch keine Schule mehr liegt. Bis 2014 lag an dieser Straße noch die Laurentiusschule – ursprünglich Volksschule, dann Hauptschule, in jüngster Zeit vorübergehend Flüchtlingsunterkunft.

Das jüngste der drei Gebäudeteile soll demnächst als Vereinshaus von Lembecker Musik- und Sportvereinen gemeinschaftlich genutzt werden und bleibt damit im weitesten Sinne Schulungsgebäude, sodass der Name dann wieder eine gewisse Berechtigung erhält. Drei weitere mit „am“ beginnende Namen sind mit alten Flurnamen kombiniert: Am Hevixberg (in Wessendorf), Am Hünengrab (auf dem Stuvenberg) und Am Stemmerberg (in Strock). „Hevix“ kommt übrigens von „Havix = Habicht und „Stemmer“ von „Stemder/Stender“ – Pfahl/Pfosten. Ein Kuriosum am Rande: die Straße „Am Hünengrab“ gehört nicht zur politischen Gemeinde, wohl aber zur Kirchengemeinde. Das gilt auch für den Deutener und Lasthausener Weg sowie für die Lembecker Straße und den Napoleonsweg.

Einfach zu erklären ist dagegen der Name „Brink“. Brink bedeutet schlicht: am Rande eines Dorfes liegend. Ebenso wie mit „am“ gibt es auch
einige Straßennamen mit „im“, wie zum Beispiel Im Brok (in Endeln), Im Elwen, Im Feld (in Wessendorf), Im Höltken (Strock/Hohe Mark), Im Schöning (in Lasthausen) und Im Zitter (in Endeln) und schließlich noch In der Brake auf der Beck. Elwen heißt Moorwasser. Zitter kommt von „Sitthard“ = Grenzwald.
Mit „Brok“ ist in der Regel ehemaliges Sumpf- oder Moorland gemeint. „Höltken“ ist die Verkleinerungsform von „Holt“, was auf hochdeutsch „Wald“ bedeutet. Also könnte man den niederdeutschen Namen „Im Höltken“ mit „Im Wäldchen“ übersetzen.

Das Wort „Brake“ könnte mit Brachland zu tun haben. Zahlreiche Lembecker Straßennamen beziehen sich auf Höfe, zu denen der betreffende Weg hinführt. Bezeichnenderweise ist immer von „Weg“ die Rede, nie von „Straße“, d.h. es handelt sich immer um kleinere Wege und nicht um Hauptstraßen.
Beispiele dafür sind: Bußmannsweg und Große-Vorholts-Weg (beide in Wessendorf), Haaneweg (Beck), eventuell auch der Heesternweg in Wessendorf und der Kaisersweg, der in östlicher Verlängerung der Heidener Straße am ehemaligen Gehöft Kaiser in Wessendorf vorbei bis nach Specking verläuft. Specking kommt übrigens von „Specke“ = befestigter Weg.

Der Rütherweg in Endeln ist vermutlich auch nach einem dort liegenden Gehöft benannt. Neueren Datums sind die beiden Namen Krampenfeld und Mastkamp. Beide beziehen sich auf die ehemaligen Eigentümer dieser Siedlung, wobei Krampe der frühere oder auch ältere Name der jetzigen Familie Wolthaus ist und der Name Mast sich auf die ehemalige Zimmerei Mast bezieht, die früher dort ihren Sitz hatte. Andere Neubausiedlungen sind nach heimischen Sträuchern benannt, so der Ginsterweg auf dem Holtberg, sowie der Weißdorn, der Flieder- und der Holunderweg, die alle drei von der Schulstraße abzweigen: der Weißdorn- und der Fliederweg in östlicher und der Holunderweg in westlicher Richtung. Dabei liegt am Weißdornweg keine Siedlung im eigentlichen Sinne, wohl einige Neubauten. Vor allem aber ist der Weißdornweg die Zufahrt und gleichzeitig die offizielle Adresse der Don Bosco Grundschule.

Der Holtberg ist ein alter Flurname und bezeichnet ein ursprünglich mit Wald bewachsenes Gebiet nördlich vom Dorfkern. Sein Gegenstück – nordwestlich
(des Dorfes) gelegen – ist der Heuberg auf dem Brink, wo wahrscheinlich vornehmlich Wiesen zu finden waren, auf denen Heu gewonnen wurde. Dann gibt es etwas weiter südlich noch einen „Berg“, den Kiebitzberg. Wahrscheinlich fühlten – und fühlen – sich die gleichnamigen Vögel dort besonders wohl. Das Wort „Berg“ ist in allen drei Fällen nicht wörtlich zu nehmen. Denn im Flachland ist jede Anhöhe schon ein Berg.

Im ursprünglich rein katholischen Lembeck gibt es zwei nach evangelischen Pfarrern benannte und nahe am Ortskern gelegene Straßen: den Bonhoefferring und den Bodelschwinghweg. An letzterem liegt das Seniorenzentrum St. Laurentius und der Bonhoefferring umschließt das zwischen der ehemaligen Gaststätte Stegemann, jetzt Volksbank und dem Seniorenheim gelegene Wohngebiet. Die Benennung dieser beiden Straßen nach allgemein bekannten und als vorbildlich anerkannten evangelischen Geistlichen kann als Beitrag der damaligen selbständigen Gemeindeverwaltung Lembecks zur Ökumene gesehen werden, die in Lembeck immer schon groß geschrieben wurde. So wurde zum Beispiel immer schon, wenn es gewünscht wurde, zur Beerdigung von evangelischen Mitbürgern geläutet oder es wurde der evangelischen Kirchengemeinde ermöglicht, ein eigenes Gemeindezentrum am Schluerweg zu bauen auf einem Grundstück, das man den protestantischen Glaubensbrüdern zu einem symbolischen Betrag überließ, bzw. schenkte.

Dieses Grundstück befindet sich mittlerweile in Privatbesitz, da die evangelische Kirchengemeinde das Gemeindezentrum nicht mehr unterhalten konnte. Das Haus der evangelischen Gemeinde ist zu einer Demenz-WG umgebaut und das davor liegende Grundstück mit einem großen aus 15 barrierefreien Wohnungen bestehenden Gebäude bebaut worden. Eine der ersten größeren Neubausiedlungen in Lembeck ist die früher so genannte „Pastorssiedlung“, wo die „katholisch klingenden“ Straßennamen Rothstraße, Bollmann-, Ketteler-, Kolbe-, Kolping- und Von-Galen-Straße zu finden sind.

Während von Galen, Bollmann und Roth katholische Pfarrer waren, die lange in Lembeck gewirkt haben, sind Ketteler, Kolbe, Kolping, katholische Geistliche, die deutschlandweit und darüber hinaus bekannt sind. Wilhelm Emmanuel von Ketteler war Bischof von Mainz und politisch engagiert in der Deutschen Zentrumspartei. Er wurde der Arbeiterbischof genannt und ist Gründer der KAB. Er war ein Großonkel von Clemens August Graf von Galen.
Maximilian Kolbe war ein polnischer Geistlicher, der freiwillig für einen Familienvater in den sogenannten „Hungerbunker“ im KZ Auschwitz ging und dort den Hungertod starb. Adolph Kolping wird auch der „Gesellenvater“ genannt und ist Gründer der Kolpingfamilie. Man könnte meinen, dass die Von-Galen-Straße nach dem als „Löwe von Münster“ bekannten Kardinal von Galen benannt ist, der als Bischof von Münster während der NS-Zeit mutigen Widerstand gegen die Nazi-Gräueltaten leistete. Das ist aber nicht der Fall. Die Von-Galen-Straße erinnert an Pfarrer Friedrich Alexander Franz Graf von Galen.

Im Dorsten-Lexikon.de heißt es nämlich in einem von Manfred Steiger verfassten Artikel:
„In Lembeck wirkte der münsterländische Adelige als Pfarrer von 1857 bis 1864. Nach ihm ist die dortige „von Galen“ Straße benannt, während in Dorsten die „Clemens-August-Straße“ an seinen Neffen, den Münsterschen Bischof Kardinal Clemens August Graf von Galen (1878 bis 1947) erinnert.“
Pfarrer von Galen wurde 1828 in Münster geboren und wirkte von 1857 bis zu seinem frühen Tod im Alter von nur 36 Jahren am 19. Mai 1864 sehr verdienstvoll in seiner Pfarre St. Laurentius Lembeck (s. Kirchenchronik). Zuvor hatte er es abgelehnt Bischof von Osnabrück zu werden. „Das
war damals ein Affront. Selbst der Papst mischte sich ein und sprach in Rom mit Friedrichs Bruder Graf Max Gereon von Galen. Allerdings
hat der Papst dann nicht wahr gemacht, dass er dem Kaplan Graf Friedrich von Galen befehlen wollte, die Berufung anzunehmen. Stattdessen wurde Friedrich Alexander im Oktober 1857 Pfarrer in Lembeck.

Die Standesherrschaft in Lembeck, die verwitwete Gräfin Sophia von Merveldt, war seine Tante.“ so heißt es weiter in dem schon genannten Artikel von Manfred Steiger. Einen Bezug zur katholischen Kirche hat auch die nach Pfarrer Franz Witte (Pfarrer in Lembeck von 1912 bis 1935) benannte „Witte-Siedlung“. Die Mehrzahl der Häuser an der Wittestraße steht auf von der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius vergebenen Erbpachtgrundstücken. Dies gilt ebenso für die obengenannte „Pastorssiedlung“. Einen direkten Bezug zur Kirche und zum Kirchengebäude hat selbstredend die Laurentiusstiege,
die von der Wulfener Straße zur Kirche führt. Plattdeutsche Namen gibt es natürlich auch in Lembeck, so zum Beispiel der Böckenkamp, der Drubbel, der Steenpatt, die Stegge und der Seidiek und in der Hohen Mark die Straße Im Höltken.

Der Name „Seidiek“ setzt sich zusammen aus „sei“ = seicht/flach und „Diek“ = Teich. Böckenkamp bedeutet ins Hochdeutsche übersetzt: Buchenfeld,
wobei Kamp auf das lateinische Wort campus zurückgeht. Mit „Drubbel“ ist eine Ansammlung von dicht nebeneinander stehenden Häusern gemeint. In der Innenstadt von Dorsten gab es bis zur Bombardierung am 22. März 1945 ebenfalls einen Drubbel, der im September 2013 auf Anregung der Künstlerin Marion Taube mit rund 1000 Quadratmeter Rollrasen nachgebildet wurde, was viel Aufsehen erregte (s. den Beitrag von Marion Taube unter dem
Titel „Drubbelgrün. Ein Stück Stadt kehrt heim. Eine Aktion für 3 ½ Tage und Erinnerung für alle Ewigkeit“ in „Angestiftet“. Das Magazin zum Dorstener Anstiftungssommer 2013).

Mit dem Wort „Steenpatt“ verbindet sich eine besondere Geschichte: in früheren Zeiten kamen die Rhader Kirchgänger in der Regel zu Fuß zur Lembecker St. Laurentius Kirche. Der kürzeste Weg dorthin war der heute so genannte Steenpatt, der, wenn man der Überlieferung Glauben schenken will, mit großer Hilfe der Rhader zu einem Steenpatt, d.h. zu einem mit Steinen belegten und damit begehbaren Weg gemacht wurde. Der Steenpatt führt nämlich durch eine Senke, bzw. durch ein Bachtal (die Bleeke), das naturgemäß sehr feucht und nass war. Und um diese Stelle trockenen Fußes passieren zu können, brachten die
Rhader auf ihrem Weg zur Kirche immer ein paar Steine mit, so dass sich die Senke langsam mit Steinen füllte und leichter passierbar wurde.

Eine Stegge ist eine Art tiefer gelegener Hohlweg, der ursprünglich auf beiden Seiten von Bäumen oder Sträuchern umsäumt war. In Klein Reken gibt es immer noch die Straße „Buttstegge“ (Butt = Knochen), obwohl von dem Hohlweg nichts mehr zu sehen ist. Von der einzigen Ampelkreuzung in Lembeck gehen die vier Ausfallstraßen in die angrenzenden Dörfer ab: in nördlicher Richtung nach Reken, in östlicher nach Lippramsdorf, in südlicher nach Wulfen und
in westlicher nach Rhade. Nach diesen Nachbardörfern sind die vier Hauptstraßen dann auch benannt, wobei von der Rekener Straße am Ortausgang noch die
Heidener Straße in nordwestlicher Richtung abzweigt.

Wegweiser an der Kreuzung
Foto: Ludwig Drüing

Interessant ist noch, dass die Entfernungen zu den vier Nachbardörfern Reken, Heiden, Erle und Lippramsdorf exakt gleich sind: jeweils 9 km. Ein weiteres Kuriosum ist, dass die Bahnhofstraße gar nicht, wie man vermuten sollte, zum Bahnhof führt – zumindest nicht direkt. Ursprünglich führte die Bahnhofstraße sehr wohl zum Lembecker Bahnhof, aber seit der Flurbereinigung, bei der um 1965 die Lippramsdorfer Straße neu gebaut wurde, biegt die Bahnhofstraße hinter der Mühle Gladen in diese Straße ein und führt dann weiter zum Bahnhof. Von den rings um Lembeck liegenden Bauernschaften kommen nur zwei direkt in Straßennamen vor, nämlich die Heide und Strock. Zu den anderen führen Straßen hin: nach Endeln der Endelner Weg, nach Specking der Speckinger Weg und nach Wessendorf der Wessendorfer Weg.

Der Name „Strock“ könnte von „Struk“ = Strauch kommen. Die Bauernschaft Lasthausen kommt als Straßenname nicht vor. Die dortigen Straßen heißen
Bakeler Weg, Im Schöning und Deutener Weg. Mit „Bakel“ ist übrigens ein dünner Baum oder Stock gemeint und mit „Schöningh“ eine Schonung. Alte Flurnamen, die auf die Beschaffenheit der jeweiligen Böden und deren Lage hinweisen gibt es zuhauf im gesamten Münsterland, so auch in Lembeck. Die besten Beispiele dafür sind die Mergelkuhle und das Torfvenn, das zusammen mit dem sogenannten Elwen ein ehemals sumpfiges, jetzt trocken gelegtes Gebiet bezeichnet. In diese Reihe gehören auch das Wiesental auf der Beck, sowie die Wasserfurt, die parallel zur Rekener Straße verläuft.

Ende Oktober 1998 war der Name Wasserfurt wörtlich zu nehmen: die sogenannte Novemberflut überschwemmte nicht nur diesen tief gelegenen Weg, sondern auch einige angrenzende Häuser und verursachte immense Wasserschäden. Die Nähe Lembecks zum Naturpark Hohe Mark spiegelt sich auch in einigen Straßennamen wieder. Der Weg Hohe Mark führt zum Beispiel von Klein Reken kommend durch die Bauernschaft Specking bis in die Hohe Mark. Der Forstweg beginnt auf der Beck und geht weiter durch die Wälder der Hohen Mark. Am Forstweg wohnt übrigens nur eine einzige Familie: die Familie Droste – früher Rohkemper.

Dass Napoleon einst mit seinem Heer durch die Hohe Mark gezogen ist, daran wird mit dem geschichtsträchtigen Namen Napoleonsweg erinnert. Ein kurioser Name ist „Frische Mühle“ (hieß vorher Talstraße). Wahrscheinlich stand dort früher einmal eine Wassermühle, die von besonders „frischem“, das heißt kaltem Wasser angetrieben wurde. Das Wasser der Bachläufe in dieser Gegend ist auch im Sommer besonders kalt, weil es von Bäumen beschattet wird und weil die Bäche aus den seitlichen Böschungen vom im Sommer kühleren Grundwasser gespeist werden. Diese plausible Erklärung gab mir Graf Ferdinand von Merveldt. Eine weitere Deutungsmöglichkeit stammt von Ulrich Poll aus Dorsten. Er meint, dass „frisch“ auch oft in der Bedeutung von „neu“ vorkommt, also könnte es sich auch um eine „Neue Mühle“ handeln.

Zum Schluss noch zwei neue Straßennamen: der Pfarrer Teeke Weg ist eine kleine Verbindungsstraße zwischen der Bahnhofstraße und dem Schluerweg.
Pfarrer Josef Teeke war 21 Jahre lang (von 1949 – 1970) Pfarrer von St. Laurentius Lembeck. Der jüngste Straßenname ist der Lebensteinring, der das Neubaugebiet am Kaisersweg erschließt. Lebenstein ist der Name einer bekannten jüdischen Familie, die bis zur Deportation in die nationalsozialistischen Vernichtungslager in Lembeck lebte. Mit diesem Namen wird die Bedeutung jüdischen Lebens in Lembeck anerkannt und nachhaltig dokumentiert.
Ganz in der Nähe des Lebensteinrings liegt übrigens der alte Judenfriedhof, der ebenfalls dauerhaft an jüdisches Leben in Lembeck erinnert.

Die Straßenschilder am Sonntag des Festumzuges (08.10.2017). Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Für den Festumzug am 8. Oktober 2017 hatte sich die Nachbarschaft Weißdornweg etwas ganz Besonderes einfallen lassen: von allen 92 Straßen, die es in Lembeck gibt, wurden Schilder wie die hier gezeigten angefertigt und im Umzug mitgetragen. Anschließend wurden die Schilder im Festzelt aufgehängt. Eine tolle Aktion, die beispielhaft zeigt, wie intensiv, engagiert und voller neuer Ideen sich die einzelnen Nachbarschaften und Vereine auf das Festjahr vorbereitet haben.