Explosive Ladung aus dem Verkehr gezogen

Lembeck – Am Mittag des 26.11.2020 fiel Beamten der Verkehrsüberwachung des Polizeipräsidiums Recklinghausen ein Lkw auf, welcher aus Lembeck kommend in Richtung Lippramsdorf fuhr. Anhaltegrund war zunächst, dass dem Augenschein nach die Sattelzugmaschine und der Sattelauflieger nicht kompatibel waren.

Reifenschaden. Foto: Polizeipräsidium Recklinghausen

Nach erfolgtem Anhaltevorgang bestätigte sich diese Annahme. Es handelte sich um eine moderne Sattelzugmaschine (Lowliner). Bei dem Sattelauflieger handelte es sich um einen alter Bauweise. Das hatte zur Folge, dass dieser stark nach vorne von der Höhe abfiel, 30 cm über die gesamte Länge. Die Kombination hätte so nicht eingesetzt werden dürfen.

An einem Reifen des Sattelaufliegers wurde zudem eine deutliche Beschädigung festgestellt.

Angebrachte Warntafeln verrieten, dass die beförderte Ladung Gefahrengut war – mit dem Warnhinweis ‘EXPLOSIV’. Bei der Überprüfung der Ladung und deren Sicherung stellte sich heraus, dass es sich um Feuerwerkskörper unterschiedlichster Art handelte, welche unzureichend gesichert waren. Stellenweise waren Kartons beschädigt, ein Teil war bereits stark verformt.

Den Beamten blieb nichts anderes übrig, als den 51-jährigen Fahrer aus Langwedel mit dem LKW samt Ladung aus dem Verkehr zu ziehen.

Der Fahrer, der Unternehmer als auch der Verlader haben sich für die festgestellten Umstände zu verantworten. Alle müssen mit Ordnungswidrigkeitenverfahren und sensiblen Bußgeldern in Höhe von insgesamt mehreren tausend Euro rechnen.

Angehaltener Lkw. Polizeipräsidium Recklinghausen

 

27.11.2020 – Polizeipräsidium Recklinghausen

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