Corona: Besuch im Rathaus möglichst nur nach Terminvereinbarung

– Der Krisenstab bittet Bürgerinnen und Bürger darum, Anliegen bevorzugt telefonisch vorzutragen
– Keine Änderungen für das Bürgerbüro: Termine nur nach Online-Terminvereinbarung

Rathaus, Corona, Dorsten
Um Andrang im Rathaus zu verhindern, bittet der Krisenstab der Stadt Dorsten darum, Anliegen telefonisch oder nach vorheriger Terminvereinbarung vorzutragen. Foto: Stadt Dorsten

Der Corona-Inzidenzwert ist in den vergangenen Tagen auch in Dorsten erheblich angestiegen. Am heutigen Donnerstag liegt er bei 53,5. Um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, hat der Krisenstab der Stadt Dorsten auch für den Dienstbetrieb in der Stadtverwaltung weitere Maßnahmen beschlossen. Ab Montag dürfen die Büros nur noch von jeweils einem Mitarbeiter genutzt werden. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zuhause.

Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, persönliche Kontakte möglichst auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren. „Sollte ein Besuch im Rathaus nicht unbedingt nötig sein, bitten wir darum, Anliegen telefonisch oder per E-Mail vorzutragen“, sagt Hubert Große-Ruiken, der in dieser Woche vertretungsweise den Krisenstab leitet. „Viele Mitarbeiter arbeiten zu Hause, sodass Bürgerinnen und Bürger die zuständige Mitarbeiterin oder den zuständigen Mitarbeiter im Rathaus gar nicht persönlich antreffen, aber die Verbindungen per Telefon oder E-Mail natürlich funktionieren“.

Sollte ein Besuch im Rathaus dennoch notwendig sein, so bittet der Krisenstab um vorherige Terminvereinbarung direkt mit der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter – telefonisch oder per E-Mail. Das gleiche Prinzip gilt vorerst auch bei Offenlegungen von Bebauungsplänen. „Zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch zum gesundheitlichen Schutz der Besucherinnen und Besucher, möchten wir den Zugang zu unseren Dienstgebäuden steuern. In Zeiten von stark ansteigenden Fallzahlen ist es wichtig, Andrang zu verhindern“, sagt Hubert Große-Ruiken.

Beim Betreten des Rathauses (Halterner Straße 5) werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich zunächst an der Information im Foyer melden. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen werden telefonisch über den Besuch informiert und holen die Bürgerinnen und Bürger an der Information ab.

Für das Bürgerbüro ändert sich zunächst nichts

Für diejenigen, die das Bürgerbüro im Rathaus besuchen wollen, ändert sich zunächst nichts. Um Wartezeiten und Ansammlungen zu vermeiden, gilt dort ohnehin, dass Termine online unter https://www.qtermin.de/stadt-dorsten-bb vereinbart werden müssen. Auf www.dorsten.de gelangen Bürgerinnen und Bürger über das Logo „Termine Bürgerbüro“ automatisch zur Terminvergabe. Wer das Rathaus ohne vorherige Terminvereinbarung aufsucht, kommt leider vergeblich.

In Ausnahmefällen können Bürgerinnen und Bürger telefonisch unter der Rufnummer 02362 66 38 11 einen Termin vereinbaren.

Die Termine sollten möglichst einzeln wahrgenommen werden. Größeren Gruppen sind unerwünscht. Dienstleistungen im Bürgerbüro, für die das Erscheinen in Begleitung erforderlich ist, etwa bei der Beantragung eines Kinderausweises, sind davon selbstverständlich ausgenommen.

Hinweis: Das Tragen einer Nasen-Mund-Bedeckung ist beim Betreten städtischer Gebäude, wie etwa dem Rathaus, weiterhin Pflicht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Dorsten werden den Einlass am Eingang kontrollieren.

15.10.2020 – Christoph Winkel (stellv. Pressesprecher Stadt Dorsten)

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