Lembeck – Die meisten Lembecker dürften wohl Schnappatmung und hohen Blutdruck kriegen, wenn sie den Namen „Deutsche Glasfaser“ hören. Im Lembecker Jubiläumsjahr 2017 wurden die Verträge geschlossen und eine Vertragserfüllung wurde für Herbst 2018 zugesagt.

Leerrohrbündel für Glasfaserleitungen. Foto: Lembeck.de – Frank Langenhorst

Weit gefehlt! Bis heute (Mai 2020) hat kein einziger Lembecker einen funktionierenden Glasfaseranschluss (außer die Randgebiete durch Eigenleistung) und viele haben aus Frust gekündigt und bleiben bei ihrem alten Anbieter, der mittlerweile ordentliche Geschwindigkeiten über die „letzte Meile Kupfer“ hinkriegt und auch Glasfaser “bis ins Haus” verspricht.

Vielleicht war der Werbeslogan der Deutschen Glasfaser: „Das Netzt der Zukunft“ auch gar nicht für die Gegenwart gedacht?! Die Wut der Kunden ist jedenfalls unendlich groß – und das zu Recht. Viele hätten das gerne vorher gewusst, um vorher noch wesentlich schnellere Verträge (meist 2 Jahre Laufzeit) mit der Telekom abzuschließen.  

Nachfolgend der unveränderte Pressetext der Deutschen Glasfaser von heute:

Deutsche Glasfaser startet mit Tiefbauarbeiten in Lembeck

07.05.2020, Lembeck. Der lang ersehnte Ausbau des Glasfasernetzes in Lembeck mit Kaltenbach startet. Während die Hausbegehungen bereits seit einiger Zeit laufen und nur noch wenige Hausbegehungen erfolgen müssen, stehen nun die Maschinen und das von Deutsche Glasfaser beauftragte Generalunternehmen Arge BAM Telecom in den Startlöchern für den Ausbau in den Straßen. Gartenbohrungen werden auf den Privatgrundstücken der Kunden werden ebenfalls bereits durchgeführt, um den Ausbau so schnell wie möglich voranzutreiben.

In Kürze rollen die ersten Baumaschinen an, um mit dem schnellen innovativen Ausbauverfahren das Glasfasernetz in Lembeck auszubauen. Im ersten Schritt werden sukzessive die Leerrohre in etwa 40 cm Tiefe in die Straßen eingebracht. Sobald die Leerrohre verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. Deutsche Glasfaser weist darauf hin, dass es im Rahmen der Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung provisorisch (z.B. mit Pflastersteinen) zu schließen, da diese ggf. ein weiteres Mal aufgenommen werden müssen. Erst mit Beendigung der Bauarbeiten werden diese Bereiche final verdichtet, geschlossen und von der Stadt abgenommen.

Vor Beginn der Bauarbeiten in einer Straße, werden die Anlieger so früh wie möglich mit einer entsprechenden Information im Briefkasten über den Termin informiert.

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt

Die Bauprozesse geschehen in enger Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bauleitung. Die Stadt kontrolliert und dokumentiert im Vorfeld jeden Ausbaubereich. Nach Beendigung der Arbeiten erfolgt die Abnahme aller öffentlichen Oberflächen (Straße, Gehwege) durch die Stadt. Die ordnungsgemäße Wiederherstellung der Oberflächen durch den beauftragten Generalunternehmer ist obligatorisch. Besteht doch einmal Ausbesserungsbedarf, kümmert sich die Bauleitung unverzüglich um die Bearbeitung.

Persönliche Ansprechpartner im Ort

Die Mitarbeiter des Baubüros von Deutsche Glasfaser in Wulfen, Am Brauturm 28, stehen für alle Fragen und Anregungen zum Bau sowie auch zu vertraglichen Themen zur Verfügung. Das Baubüro hat donnerstags in der Zeit von 10:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Über Deutsche Glasfaser

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agierte die Unternehmensgruppe ab Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Anfang 2020 haben EQT und OMERS angekündigt, als künftige Eigentümer und erfahrene Glasfaserinvestoren die Finanzkraft für weiteres Wachstum zu bieten – nach der noch ausstehenden Genehmigung der in Deutschland und Europa zuständigen Behörden. Mit einem verfügbaren Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Mrd. Euro sollen mittelfristig 6 Mio. Glasfaseranschlüsse deutschlandweit ausgebaut werden.

www.deutsche-glasfaser.de

 

07.05.2020 – Lembeck.de – Frank Langenhorst
07.05.2020 – Carina Schnipper (Senior Koordinatorin Marketing und Kommunikation)

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