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Lembeck – Diese 16 Mitglieder der „Jungen Gemeinschaft“ – abgekürzt JG – sind zusammengerechnet 1.100 Jahre alt und damit knapp 100 Jahre älter als das mittlerweile schon fast 1003 Jahre alte Lembeck.

Lembeck, Junge Gemeinschaft, 1100 Jahre
Foto: privat (DSGVO-Konformität wurde zugesichert)

Josef Hadick, der auch beruflich viel mit Zahlen zu tun hat, war auf die Idee gekommen, das Lebensalter  aller 16 Mitglieder der JG aufzuaddieren und kam bei dieser Rechenoperation auf das stattliche Alter von genau elf Jahrhunderten und ein Durchschnittsalter von fast 69 Jahren.    

Aus dem kirchlichen Verband „Junge Gemeinschaft“ des Bistums Münster hervorgegangen, trifft sich der Freundeskreis mittlerweile schon mehr als 40 Jahre lang vierzehntägig jeweils in einer anderen Familie, um über allgemeine, aber eben auch über religiöse und kirchliche sowie über politische und gesellschaftliche Themen zu sprechen.

„Fahrten innerhalb Deutschlands und in andere europäische Länder, zum Beispiel nach England oder Italien, oder auch gemeinsame Konzertbesuche gehören ebenfalls zum festen Bestandteil unseres Jahresprogramms.“ betont Franz-Josef Buckstegge.

Um diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern, schlug Luise Drüing vor: „Warum sollen wir nicht mal ein „Running Dinner“ organisieren?“

Gesagt – getan. So wurden am vergangenen Sonntag insgesamt acht Stationen angelaufen, bzw. mit dem Fahrrad oder dem Auto angefahren. Begonnen wurde mit einem Sektfrühstück, dann gab es Canapees, Brot und Käse sowie eine leckere Suppe.  Die Hauptmahlzeit bestand aus einem Schnitzeltopf und – wiederum im nächsten Haus –  kleinen Frikadellen. Wer dann noch nicht satt war, konnte nach einer kleinen Wanderung vom Brink zum Kiebitzberg drei leckere Nachspeisen genießen. Was noch fehlte, war Kaffee und Kuchen. Beides gab es am Krusenhof bei Ulla Küsters.

An diesem Sonntag feierte nicht nur die JG ihren runden Geburtstag, sondern Helmut Zürrlein wurde am gleichen Tag 73 Jahre alt.

Gabi und Helmut Zürrlein hatten zum runden Geburtstag der JG – wie auf dem Gruppenfoto zu sehen –  eigens ein Schild gebastelt mit dem von Theo Arentz entworfenen 1000-Jahre Logo als Grundlage.

Theo Arentz, der Mann mit der besonderen künstlerischen Begabung. hatte zur Feier des Tages alle 16 Mitglieder der JG in Bleistiftzeichnungen porträtiert und so auf seine Weise zum 1100. Geburtstag gratuliert.   

Dass immer wieder bei den verschiedensten Gelegenheiten über den Namen „Junge Gemeinschaft“ gelächelt und gelästert wird, erstaunt nicht weiter. „Aber das ist doch kein Grund, uns umzubenennen! Wir tragen den Namen mit Stolz.“ so Josef Hadick. „Dabei könnte die Abkürzung auch für „Junge Greise“ stehen.“

Um den Gruppennamen „Junge Gemeinschaft“ möglichst lange rechtfertigen zu können, schlug Michael Kampmeyer –  seines Zeichens praktizierender Allgemeinmediziner – vor, demnächst gemeinsam das Sportabzeichen für die Altersstufen 60 bis 79 Jahre abzulegen!

17.02.2020 – Ludwig Drüing

 

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