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Lembeck – Wer am vergangenen Freitag bei Lembeck leuchtet vor der Sakristei einen Glühwein getrunken hat, kriegte schon mit, dass die fleißigen Messdiener alle Hände voll zu tun hatten und der Glühwein literweise floss. Die stolze Summe i.H.v. 1000 Euro spendeten sie jetzt der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln.

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Hannah Iserloh freut sich über die großzügige Spende. Foto: Lembeck.de – Frank Langenhorst

Darauf können die Lembecker Messdiener mächtig stolz sein: Zusammen mit Diakon Burkhard Altrath erwirtschafteten alle Beteiligten am Messdienerstand vor der Sakristei einen Überschuss von 1000 Euro – so groß war der Glühweindurst zu Lembeck leuchtet.

Am gestrigen Montagabend trafen sich die Messdiener mit Burkhard Altrath im Pfarrheim und übergaben Hannah Iserloh von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln den symbolischen Scheck. Zuvor erklärte Frau Iserloh den Messdienerinnen und Messdienern, welche Aufgaben von der Kinder- und Jugendklinik in Angriff genommen werden und dass jede Spende herzlich willkommen ist.

Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen

 „Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen“. Dieser Satz steht auf der Broschüre, die unseren Patienten bei ihrer Aufnahme die Vestische Kinder- und Jugendklinik vorstellt. Auch in unserem Internetauftritt ist dieser Satz immer wieder zu lesen, heißt es auf der Homepage: www.kinderklinik-datteln.de

Diese Aussage kommt von Herzen: Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 hat unsere Klinik sich an dieser Leitlinie orientiert und ihre Entwicklung immer wieder daran ausgerichtet, was Kinder und Jugendliche benötigen – gerade dann, wenn sie krank sind und es ihnen schlecht geht. „Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen“ – das ist Grundlage und Motivation für all unser Handeln.

Wichtige Angebote und Einrichtungen sind aus dieser Einstellung entstanden. Vieles davon ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden: Beispielsweise, dass Eltern hier in der Klinik übernachten können, wenn sie bei ihrem kleinen oder sehr kranken Kind bleiben möchten. Beispielsweise auch, dass wir keine Krankheiten behandeln, sondern Kinder, die mit ihren sehr spezifischen Erkrankungen und besonderen Bedürfnissen zu uns kommen. Und dass zu diesen Kindern immer auch ihre Familie gehört, die von der Erkrankung mit betroffen ist und Hilfe und Unterstützung benötigt. All diese Dinge sind inzwischen selbstverständlicher Teil unserer Arbeit.

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ ist ein zweiter Satz, den Sie in unserer Klinik oft hören werden. Und auch an dieser Maxime orientieren wir uns, wenn es darum geht, unsere Patienten zu versorgen. Die Betreuung bei uns ist auf Kinder und ihre Bedürfnisse zugeschnitten – egal um welches Problem es geht. Kein Kind kann alleine eine Krankheit durchstehen. Und das muss es auch nicht: Kinder brauchen ihre Familie um sich und müssen spielen. Und eigentlich sollten sie gar nicht im Krankenhaus sein, sondern zu Hause. Auch und gerade dann, wenn es ihnen schlecht geht. Manchmal lässt sich ein Klinikaufenthalt jedoch nicht vermeiden. Dann liegt es an uns, die Zeit hier so kurz und so kindgerecht wie möglich zu gestalten.

Die Erkenntnis, dass kranke Kinder und Jugendliche und ihre Familien vor anderen Herausforderungen stehen als Erwachsene, formt und gestaltet seit jeher unsere ambulanten und stationären Angebote. So haben wir unser Behandlungsspektrum immer weiter auf Kinder und Jugendliche spezialisiert und ausgebaut.

Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen. Wir arbeiten ständig daran, unsere Angebote an ihrem Wohlergehen auszurichten und uns weiter zu verbessern. In diesem Internetauftritt stellen wir Ihnen unsere Arbeit und unser Haus vor. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen!

03.12.2019 – Lembeck.de – Frank Langenhorst