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Lembeck – Was weltweit auf Messen und Ausstellungen bereits gängige Praxis ist, hält in Lembeck Einzug. Der erste QR-Code auf einer neuen Hinweistafel führt interessierte Besucher zur ausführlichen Geschichte der vor 2 Jahren vor der Trauerhalle aufgestellten historischen Kirchentür.

Die neue Hinweistafel an der Kirchentür / Friedhof. Foto: Ludwig Drüing

Diese im Jubiläumsjahr 2017 aufgestellte und mit Bruchsteinen aus der Hohen Mark ummauerte Kirchentür stand seit 2006 im Kirchenkeller und wurde vom Sendenhorster Künstler Bernhard Kleinhans, der auch das Ehrenmal an der Südseite des Kirchturmes entworfen hat, im Jahre 1968 angefertigt. Der Wiederaufbau am Gelände vor der Trauerhalle wurde am 25. November 2018 von Pfarrer Voss in einer feierlichen Stunde eingeweiht.

Was bei der neuen Hinweistafel am Standort der historischen Kirchentür gleich auffällt, ist der große QR-Code, eine quadratische Schwarzweiß-Grafik mit Lembeck-Wappen in der Mitte, mit dessen Hilfe man zahlreiche weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte, aber auch zur theologischen Bedeutung dieser mehr als 50 Jahre alten Kirchentür bekommen kann. Der QR-Code verweist auf die ausführlichen Infoseiten „Lembeck von A bis Z“ auf Lembeck.de.

Voraussetzung ist allerdings ein iPhone oder Smartphone mit Kamera und ggf. einer entsprechenden App zum lesen des QR-Codes. Bei iPhones ab dem Softwarestand Oktober 2018 funktioniert der Code mit der integrierten Kamera, ohne weitere Apps. Wer den QR-Code fotografiert, wird direkt auf einige Seiten von lembeck.de geleitet, die ausführlich und mit vielen Fotos illustriert Auskunft geben zu den oben genannten Themen. Hierbei ist es wichtig, dass die aufgerufene Seite vollständig handyoptimiert ist. Laut Google-Analytics werden 80-90 % der Zugriffe einer Internetseite vom Handy (Smart- oder iPhone) getätigt.

Die neue Hinweistafel neben der historischen Kirchentür. Foto: Ludwig Drüing

Auf der virtuellen Infoseite der Kirchentür wird detailliert berichtet, wie der Transport und das Aufstellen der schweren Bronzetür sowie der Bau der Bruchsteinmauer bewältigt wurde und wer alles dabei ehrenamtlich geholfen hat. Es werden aber auch Detailfotos der auf der Tür zu sehenden Abbildungen gezeigt, wie zum Beispiel die Kreuzigung Jesu und die Auferstehung sowie die als Fisch gestaltete Klinke an der früheren Außenseite der Tür. Der Fisch war bekanntlich das Erkennungszeichen der frühen Christen. Außerdem findet man Aussagen zur theologischen Bedeutung einiger künstlerischer Elemente der aus Bronze und Naturglas gefertigten Kirchentür.

Einige dieser Texte werden auf Wunsch älterer Bürger später auch in Papierform veröffentlicht werden. Für alle Interessenten stehen alle Texte und Fotos aber auch zuhause und im Büro auf der Seite Lembeck.de zur Verfügung.

Seit einem großen Update vor einigen Jahren sind die Seiten von Lembeck.de handyoptimiert und barrierefrei. Auch eine „Vorlesefunktion“ wurde vor wenigen Tagen installiert, um Menschen mit Sehschwäche oder Touristen mit Kopfhörern zu unterhalten. Weitere Lembecker QR-Codes, zu erkennen am Lembeck-Wappen in der Mitte, werden an diversen Orten folgen. Ob Öffnungszeiten und Ansprechpartner des Vereinshauses (ehem. Laurentiusschule) oder Wanderpfade mit historischen Orten und Gebäuden, die Besucher mit Smartphone bleiben unterwegs bestens informiert.

 

05.10.2019 – Frank Langenhorst (Lembeck.de) & Ludwig Drüing