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LIG – Stellungnahme / Presseerklärung zum Radrennen:

In den vergangenen Tagen und Wochen war in der Tagespresse zu lesen, dass die LIG angeblich finanzielle Zusagen für das Radrennen in Lembeck nicht eingehalten habe und sich der veranstaltende Verein ggf. daher zurückziehen wolle.

Diese Sachverhaltsdarstellung ist irreführend und falsch.

Schon seit Jahren gab es Probleme in der Abstimmung zwischen dem Veranstalter des Radrennens und der Lembecker Interessengemeinschaft (LIG). Dieses führte im Jahr 2018 zu dem Beschluss der LIG-Gesamtversammlung, die Zusammenarbeit mit dem Radrennveranstalter aufzukündigen, soweit dieser sich nicht an gewisse Vorgaben hält und insbesondere bereit ist, eine vernünftige Konzeption abzustimmen.

Trotz Zusagen des Veranstalters – noch im Dezember 2018 und Anfang des Jahres 2019 – sind diese aber nicht erfüllt worden. Der LIG blieb daher auch im Hinblick auf den Mitgliederbeschluss nur die Möglichkeit, sich von der Veranstaltung zu distanzieren. Dieses hat der Gesamtvorstand einstimmig beschlossen.

Die LIG hätte gerne das Radrennen weiter unterstützt, jedoch ließ die Unzuverlässigkeit des Veranstalters diese Möglichkeit nicht zu.

31.07.2019 – Der Vorstand der Lembecker Interessengemeinschaft



 

Kommentar: Das Radrennen / Nacht der Revanche vor und hinter den Kulissen

Foto von der 8. Nacht der Revanche. Foto: Lembeck.de – Frank Langenhorst

Die Veranstaltung vor den Kulissen war insbesondere aus Sicht der Besucher und Sponsoren eine feine Sache. Der Charme des Lembecker Dorfkerns eignete sich ideal als Austragungsort mit Volksfestanbindung. Dabei spielten die Bierwagen und das meist gute Wetter die größte Rolle. Lembecker wissen sehr gut wie man feiert und sind begeisterungsfähig.

Hinter den Kulissen steht ausschließlich das finanzielle Interesse eines auswärtigen Anbieters, der es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, Sponsoren gegen Nicht-Sponsoren aufzuhetzen. Auch Presseorgane wurden vom Radrennveranstalter recht roh angegangen, was der Grund für Lembeck.de war, im letzten und vorletztem Jahr keine Berichterstattung zu tätigen. Es wurde auch damit gedroht, „Wenn du nicht vom Radrennen berichtest, müsste man die Sponsoren des Radrennens mal fragen, ob sie noch auf Lembeck.de werben wollen… (sinngemäß).

Auf Bitten der Sponsoren, des Veranstalters und der LIG hat man sich dann im Herbst zusammengesetzt, um einen Neuanfang zu planen. Fehler gab es von allen Seiten und insbesondere der Veranstalter gelobte Besserung. Dann sagte der Veranstalter kurz vor dem letzten Radrennen weitere Events für 2020 ab und meldete sich dann 8 Tage nach dem Radrennen mit einer Absage von der Absage bei der Presse zurück. In diesen Pressemitteilungen (wir haben sie nicht veröffentlicht) und in privaten Emailkorrespondenzen wird weiterhin massiv die LIG und deren Vorsitzender beschimpft und als Motor aller Auseinandersetzungen hingestellt. Diese Vorwürfe weist die LIG mit Recht zurück.

31.07.2019 Lembeck.de – Frank Langenhorst