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Raum Dorsten – Nach diversen Krawallen mutmaßlicher Störenfriede in Wulfen und Lembeck haben sich die Schützenvereine und die Stadt Dorsten zusammengesetzt. Für die noch anstehenden Schützenfeste in Dorsten Altstadt und Rhade wurden erste Konsequenzen vereinbart.

Am späten Samstagabend oft der Treffpunkt für Krawalltourismus. Foto: Lembeck.de – Frank Langenhorst

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben die Stadt Dorsten, die Arbeitsgemeinschaft der Dorstener Schützenvereine und die Schützenvereine in Rhade und der Altstadt am Freitag verschärfte Sicherheitsvorkehrungen angekündigt. „Einige Vorkommnisse bei den jüngsten Schützenfesten haben die Vorstände, die Dorfgemeinschaften und weitere Akteure wie Stadtverwaltung und Polizei nun sensibilisiert“, bestätigen sie darin.

Mehr Licht und mehr Kontrolle

In mehreren Gesprächen wurde in den letzten Tagen abgestimmt, wie auf externe Störungen reagiert werden kann, damit in den Stadtteilen weiterhin friedlich gefeiert werden kann. Im Blick standen dabei insbesondere die Feste in Rhade und in der Altstadt, die in diesem Jahr noch im Schützenkalender stehen.

Bei beiden Festen gab es die genannten Probleme bisher nicht. „Trotzdem haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir die Vereine dabei unterstützen können, hier bereits vorbeugend tätig zu werden“, wird Bürgermeister Tobias Stockhoff in der Pressemitteilung zitiert. Geplant ist demnach u.a. eine bessere Ausleuchtung der Außenflächen. „Für die Stadt wird insbesondere der Jugendschutz im Blickpunkt stehen. Auch eine Abstimmung der Stadt mit der Polizei ist erfolgt“, heißt es weiter, ohne Details zu nennen.

„Es ist zwar schade, dass wir uns mit solchen Fragen überhaupt beschäftigen müssen“, sagt Hendrik Schulze-Oechtering, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Dorstener Schützenvereine, auch im Namen der Vorsitzenden Siegfried Höller (Rhade) und Christian Herberhold (Altstadt). „Aber es ist ein gutes Signal, dass wir uns einig sind: Wir dulden es nicht, dass eine Handvoll Chaoten Tausenden friedlich feiernden Menschen das Fest verdirbt.“

Quelle: Pressemitteilung der Schützenvereine und Stadt Dorsten, Dorstener Zeitung