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Lembeck / Rhade – Mit dem Abschluss der Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade kommen die verbliebenen Spendengelder Menschen in Not zu Gute.

Laurentiusschule wird Notunterkunft – in Lembeck sollen bis zu 200 Menschen untergebracht werden. So hieß es auf Lembeck.de und in der Dorstener Zeitung am 03. Oktober 2015.

Nach einer Infoveranstaltung in der Kirche gründete sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern die Flüchtlingshilfe Lembeck. Mit Errichten der städtischen Unterkunft im Michaelisstift kam Rhade dazu. Die Hilfsbereitschaft in beiden Orten war enorm. So auch die Sach- und Geldspendenbereitschaft.

Viele Helfer haben einen kleinen oder großen Beitrag geleistet. Noch heute sind Integrationslotsen aus unseren Orten unermüdlich für geflüchtete Menschen im Einsatz.
Nachdem beide Unterkünfte geschlossen wurden, fand die Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade am 27.01.2019 mit einem Abschlussfest im Carola-Martius-Haus ein offizielles Ende.

Die Spendengelder sind auf vielfältige Weise für Geflüchtete zum Einsatz gekommen: z.B. für Unterrichts- und Schulmaterialien, Ausstattung von Spielzimmern, in der Kleiderkammer, für Dolmetscherdienste, etc.

Angesichts der vielen Geldspenden bleibt ein noch immer gut gefülltes Spendenkonto mit einem Stand von 7 000 € übrig. Der Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade ist es ein Anliegen, die damaligen Spender darüber zu informieren, was mit diesem Geld passieren wird. Dabei sollen die Verwendungszwecke dem ursprünglichen Anliegen der Spender, Menschen in Not zu helfen, entsprechen.

4 000 € kommen der Organisation Ärzte ohne Grenzen zu, 1 000 € dem Dorstener Integrationsforum Dorsten, 1 000 € dem Caritashelferkreis Rhade und 1 000 € dem Caritashelferkreis Lembeck.

Auf diesem Weg möchte sich die Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade ausdrücklich bei den Spendern bedanken.

21.03.2019 – Katja Breuer für Lembeck.de

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