Das Wasser-Buch - Titelabbildung

Frank Kürschner-Pelkmann

Das Wasser-Buch

Kultur – Religion – Gesellschaft – Wirtschaft

2. vollständig aktualisierte Auflage 2007,
469 Seiten, zahlreiche Fotos, kartoniert
€ 22,– / sFr 42,30
ISBN 978-3-87476-531-2

Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde. Das war schon vor Tausenden von Jahren die Einsicht von Völkern in allen Teilen der Welt. Deshalb gewann Wasser eine zentrale Bedeutung in ihren Religionen und deshalb gingen die Menschen sorgsam mit dem kostbaren Nass um. Heute gibt es Bestrebungen, Wasser zu einer Ware wie jede andere zu machen, die verkauft und gekauft wird. Dagegen hat sich Widerstand formiert. Wasser ist mehr als eine Ware, es ist ein gemeinsames Gut der Menschheit, das es zu bewahren gilt. In der Debatte wird wieder stärker bewusst, welche große Bedeutung das Wasser hat in den Religionen, für die Kulturen der Völker, für die Gesundheit der Menschen, für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region, für die Ernährung der Menschheit, für die Gestaltung von Landschaften und Parks, für den Transport von Waren …

In diesem Buch wird in über 80 anschaulich geschriebenen Texten vermittelt, wie der Fluss des Wassers uns durch das Leben begleitet. Es geht um Themen wie die Abwasserprobleme der Industriestaaten und Entwicklungsländer, die Zerstörung des Aralsees, das Verständnis des Wassers im Buddhismus, die Folgen des Flaschenwasser-Booms, den heiligen Fluss Ganges, das Gedächtnis des Wassers, die Wasserversorgung von Jakarta, die wachsenden Konflikte um das knapper werdende Gut, die Privatisierungs-Debatte, die Noah-Geschichte und ihre heutige Bedeutung, den Wasserkonzern RWE, die Seenomaden in Südostasien, die Wasserwelt der Wörlitzer Parkanlagen und die Nutzung von Wasserkraft.

Das Buch lädt zu einer Lesereise ein, um einzutauchen in die faszinierende Welt des Wassers. Es gelingt dem Autor, komplexe Zusammenhänge gut verständlich darzustellen und mit konkreten Beispielen plastisch zu machen. Die Beiträge sind alphabetisch geordnet, und es gibt eine ganze Reihe von Querverweisen. Viele der Texte werden durch Fotos ergänzt. Das Buch ist eine wichtige Hilfe für alle, die sich über unser Lebens-Mittel Nummer 1 informieren und für seinen Schutz engagieren wollen.

Stimmen zur ersten Auflage

In über 80 anschaulich geschriebenen Texten vermittelt Frank Kürschner-Pelkmann, wie der Fluss des Wassers uns durch das Leben begleitet. Er zeigt Fakten, Eindrücke und Tendenzen rund um den Globus… Der Autor zeigt eindringlich, dass Wasser keine normale Ware ist, die beliebig verteilt und gehandelt werden kann. Wasser ist ein Menschenrecht, das allen ungeteilt zu Verfügung stehen muss, und es ist als Lebensmittel Nummer 1 ein gemeinsames Gut der Menschheit, das es zu beschätzen und zu bewahren gilt.«
Agenda Stadtplan »Natürlich Frankfurt« 2007

Schon der Untertitel »Kultur-Religion-Gesellschaft-Wirtschaft« gibt uns Aufschluss darüber, dass der Autor Aspekte und Themen aufgreift, die in der Diskussion um das »Menschenrecht Wasser« wenig Platz finden. Vielmehr nimmt er uns in seinem ABC des Wassers – alphabetisch geordnet in 70 verschiedenen Texten – mit auf die Reise an den Aralsee, nach Ghana und Jakarta, in die Schweiz und an das Südchinesische Meer. Wir erfahren etwas über die Bedeutung des Wassers in den einzelnen Weltreligionen und über das Leben der Seenomaden. Die Stichworte Flaschenwasser, Konflikte oder RWE zeigen uns auf, wie sehr das Wasser zur Ware und zum Machtinstrument wird. Aber was ist »Virtuelles Wasser«? Dieses ABC lädt uns ein, in die Welt des Wassers »einzutauchen«.«
Misereor-Aktuell, 3/2006

Kluges Buch und origineller Ansatz. Das Thema: Wasser. In alphabetischer Form hat der Politologe und Journalist Frank Kürschner-Pelkmann Artikel zu wässrigen Belangen geschrieben. Man kann sich kreuz und quer durch die 80 Texte lesen, ganz nach Stimmung. Da gibt es das Stichwort Buddhismus, da stößt man auf Südafrika oder gelangt an den Aralsee. Man findet Artikel zu den Seenomaden oder etwas über das Gedächtnis von Wasser. Und wird erinnert: Wasser ist kostbar.«
mare, Nr. 53 Dezember 2005